Auch in diesem Jahr gibt es einige Veränderungen der Gesetze für Verbraucher und Neuerungen für Nebenjobs und Heimarbeit.

Mit dem begonnenen neuen Jahr 2016 sind auch gleichzeitig viele neue Gesetz für den Verbraucher wirksam geworden. Dazu zählen Neuerungen, welche nur einen geringen Teil der Bevölkerung betreffen, so zum Beispiel die Gesetzesänderung des erhöhten Strom Entgeltes bei Blockheizkraftwerken im Falle des Eigenbedarfs. Aber es sind auch etliche Veränderungen zu verzeichnen, welche fast alle Personen in Deutschland betreffen.

Die entscheidendsten Neuerungen 2016

Das Positive dieser neuen Gesetze ist, dass es in einigen Fällen Erhöhung der Leistungen gibt. Das bedeutet mehr Geld in der Tasche für den Einzelnen. Dazu zählen die Erhöhungen von Kindergeld, Rente und der Sozialleistungen. Im Gegensatz dazu zieht die Deutsche Post die Preise an. Für das Porto muss ab 2016 mehr bezahlt werden. Das Telefonieren und Surfen im Internet wird dagegen wieder günstiger werden.
Bereits mehrere Bundesländer haben eine Brandmelderpflicht. Das Gesetz sieht vor, dass Altbauten und Wohnungen mit einem Rauchmelder ausgestattet sein müssen. Ab Sommer dieses Jahres haben große Handelsgeschäfte die Pflicht, Elektrogeräte und elektronische Technik zurück nehmen zu müssen.

2016 bedeutet mehr Bares in der Kasse

Einige Menschen können sich in diesem Jahr auf mehr Geld freuen. So sind nicht nur das Kindergeld und die Renten angehoben worden, sondern auch das Arbeitslosengeld II ist gestiegen.
Für Rentner im Westen Deutschlands bedeutet das im Sommer, einen Anstieg ihrer Rente von 4,3 Prozent. Der Osten sieht sogar eine Erhöhung von fünf Prozent vor. Das bedeutet in der Praxis bei einer Rente von 1.200 Euro ein Plus von 60 Euro für den östlichen Teil Deutschlands und für den Westen ca. 50 Euro mehr Rente.
Die Erhöhung des Kindergeldes ist dagegen etwas geringer. Der Anstieg beträgt nur zwei Euro. Die ersten zwei Kinder bekommen demnach fortan 190 Euro. Das dritte Kind wird mit 196 Euro bemessen und jedes folgende Kind 221 Euro im Monat.
Arbeitslosengeld II Empfänger können sich über eine steigende Unterstützung von drei bis fünf Euro pro Monat freuen.

Telefonkosten werden günstiger

telefonMit dem 30. April 2016 wird das Telefonieren günstiger. Diese Neuerung ist innerhalb der EU zutreffend. Somit dürfen abgehende Gespräche maximal 19 Cent pro Minute betragen und die SMS werden mit je sechs Cent angegeben (jeweils zzgl. MwSt). Das Telefonieren aus dem europäischen Ausland darf nur fünf Cent mehr kosten, als Gespräche im Inland. Beim Verschicken einer SMS ist ein maximaler Zuschlag von zwei Cent erlaubt.

Weniger Elektroschrott

Alte und ausrangierte Elektrogeräte müssen von Elektrogeschäften und Elektronik Märkten ab dem Sommer zurück genommen werden und dem Recycling zugeführt werden. Dies trifft zu, sobald der Kunde ein vergleichbares Gerät erwirbt. Zu diesen Geräten zählen: Smartphones, Toaster, Fernseher, Haartrockner und viele weitere Geräte. Betroffen sind Geschäfte über 400 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Porto wird teurer

Bereits in den vorangegangenen Jahren erfolgte eine kontinuierliche Anpassung des Portos für die Briefe. Auch in diesem Jahr wird der Trend fortgesetzt und die Post zieht die Preise nochmals deutlich an. So erhöht sich das Porto für einen Standardbrief von bisherigen 62 Cent auf 70 Cent. Der Maxibrief steigt auf 2,60 Euro von ehemals 2,40 Euro.

Sicherer Brandschutz

Für Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gelten die Brandschutz Neuerungen seit diesem Jahr. Aber auch in Altbauten ist es nun Vorschrift, dass die Wohnräume und Schlafräume mit einem Rauchmelder versehen sind. Für Nordrhein-Westfalen ist die Installation bis zum Jahresende Pflicht. Die Wohnungseigentümer und Hauseigentümer tragen dafür die Verantwortung.

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