Werbemodel als Nebenjob
Nebenjobs für Fashion, Werbung und Mode sind möglich- darauf muss geachtet werden

Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Cover der neuen Winterkollektion eines renommierten Versandhauses zu sein oder die aktuellen Sporttrends im Werbeprospekt eines Händlers vorzustellen und als Model in einer Modelkartei für Fashion und Mode gelistet zu sein?
Diesen Traum haben tausende von Menschen. Meist hat man aber Angst, dass man nicht hübsch genug ist oder die falschen Maße hat. Viele denken auch, sie wären zu alt oder sogar zu jung dafür. Andere wissen nicht, an wen sie sich wenden müssen, um nur einen Fuß in diesen Job zu setzen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen genau das näher bringen! Sie werden staunen, wie einfach es ist.
Lange ist es her, dass nur bestbezahlte Laufstegmodels für solche Aufnahmen gebucht wurden. In der heutigen Zeit bekommt jeder die Chance. Heutzutage sind nämlich nicht nur die Topmodels gefragt, sondern auch Menschen wie Sie und ich. Wie Sie es schaffen können nebenbei als Fashionmodel erfolgreich zu werden und in einer serösen Modelkartei gelistet zu sein, erfahren Sie hier!

Egal, ob jung oder alt: Es gibt nicht wenige Menschen, die als Model Geld verdienen und in einer serösen Modelkartei gelistet sind

Heutzutage möchten viele nebenbei als Model z.B. in Fashion Geld dazu verdienen, vorausgesetzt man ist in einer Modelkartei. Dies bedeutet nicht, dass man Topmodel werden möchte, sondern lediglich zwischendurch einige ästhetische Bilder von sich machen zu lassen. Nicht nur junge Mädchen träumen davon, auch viele junge Männer machen sich über diese Nebentätigkeit Gedanken. Immer wieder gibt es auch einige Menschen, die als hochbezahltes Model auf dem Laufsteg Erfolge feiern möchten. Die Mehrheit interessiert sich jedoch für den realistischeren Weg, dies lediglich als Nebenjob zu betreiben. Die bekannten Versandhäuser Neckermann, Otto, Bon Prix etc. haben ihr Augenmerk mittlerweile von überbezahlten Topmodels weggelenkt und interessieren sich immer mehr für „natürlich schöne“ Menschen. Diese benötigen nur eine offene Ausstrahlung und Ausdrucksfähigkeit. Gerade deswegen ist es heutzutage nicht schwer, auch als „Normalo“ auf dem wöchentlichen Werbeprospekt von Aldi, Tchibo oder Kaufhof zu landen. Dabei ist es egal wie alt man ist, welche Haarfarbe man hat und ob man mollig oder schlank ist.

Menschen, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben, kennen diese Informationen. Ihnen fehlt aber noch das nötige Know – how, wie sie solch einen Nebenjob als Fashionmodel finden können, wie sie in eine Modelkartei gelangen und welche Fähigkeiten sie dafür benötigen. Dies zeigen all die vielen Fragen, die Tagtäglich unsere Rechercheabteilung erreichen. Die häufigsten Anfragen sind:

– Wie kann ich als Fashionmodel bei Neckermann oder Bon Prix anfangen?
– Sucht Aldi Models für die Werbeprospekte?
– Ab welchem Alter darf ich als Fashionmodel tätig werden?
– Wie komme ich in eine Modelkartei?

Um auch Ihnen die wichtigsten Informationen nicht vorzuenthalten, haben wir diese Anfragen aufgegriffen und möchten die Antworten dazu hier erläutern.

Welche Voraussetzungen müssen Sie als Model für Werbung bzw. als Katalogmodel erfüllen?

Zuallererst: Um den Job eines Fashionmodels ausüben zu können, muss man keine 90 – 60 – 90 Maße haben. Es werden verschiedene Charaktere von Menschen gesucht. Einerseits wird natürlich auf das Äußere geschaut. Die Arbeitgeber suchen nach bestimmten Haarfarben, Augenfarben oder auch einem markanten Gesicht, um eine Chance auf einen Platz in einer Modelkartei zu erreichen. Andererseits gehören die typischen Modelbilder der Vergangenheit an.

Ausschlaggebend ist, was der Kunde sich vorstellt. Aufnahmen die in einem Katalog oder Werbeprospekt erscheinen, können durchaus auch für größere Konfektionen gemacht werden. Heutzutage gibt es sogenannte „Plus Size“ Models, die man bereits in jedem Katalog finden kann. Es gibt dazu bereits eine eigene Modelkartei bei vielen Modelagenturen. Ebenfalls ist ein hohes Alter kein KO – Kriterium. Die Werbeagenturen und Modelagenturen benötigen jede Altersklasse – von Kind bis Senior. Schauen Sie sich doch einmal ein Prospekt von Aldi oder Kaufhof an: Für Kindermode stehen Kinder vor der Kamera, für die gemütliche Heizdecke sitzen Senioren vor dem Kamin und für die Sportausrüstung werden Männer und Frauen mittleren Alters gewählt. Wie Sie sehen gibt es keine festen Voraussetzungen, die an den Nebenjob als Model für Fashion oder Werbung geknüpft sind. Das Einzige was zählt sind der Charakter und eine natürliche Ausstrahlung.
Jede Art von Model wird über eine Agentur eingestellt und führen eine typenspezifische Modelkartei. Inzwischen gibt es welche, die sich auf bestimmte Arten des Modelns spezialisiert haben. Dazu zählen Agenturen für Kinder, Sportmodels, Fashionmodels im höheren Alter und zum Beispiel „Plus Size“ – Models.
Aber ganz gleich welche Art dieses Nebenjob Sie wählen: Wichtig ist, dass Sie Spaß an der Sache haben! Nur wer motiviert und begeistert dabei ist, hält durch. Das Bewegen vor der Kamera ist nämlich kein Zuckerschlecken. Es bedeutet Konzentration und harte Arbeit. Ein gewisses Durchhaltevermögen sollte deshalb vorhanden sein. Ebenso gilt für alle Fashionmodels: Zeigen Sie Fähigkeiten der Schauspielerei. Manchmal gibt es Produkte, mit denen man posieren muss, die einem überhaupt nicht gefallen. Dennoch müssen Sie die Kunden auf diesen Artikel neugierig machen. Zeigen Sie was in Ihnen steckt!
Denken Sie jedoch stets daran, dass weniger gleich mehr ist. Übertreiben Sie es nicht mit auffälligem Make – Up oder einem riesen Ausschnitt. Kleiden Sie sich eher legere und zeigen Sie Ihre natürliche Schönheit. So steigen Ihre Chancen enorm!

Wie finden Sie einen Nebenjob als Werbemodel und gelange in eine seriöse Modelkartei?

Jeder der sich nach einem Nebenjob als Fashionmodel umschaut, schickt als erstes eine Bewerbung an verschiedene Firmen. Das ist aber der falsche Weg. Der richtige ist der über eine Modelagentur. Umfragen bei verschiedenen Unternehmen haben ergeben, dass Neckermann, Otto oder auch die anderen werbenden Firmen Models nicht selbst casten und keine eigene Modelkartei führen. Sie treten an verschiedene Modelagenturen heran und geben ihre Wünsche preis. Aldi möchte zum Beispiel eine junge, rothaarige Dame für Sportartikel, während Otto nach molligen Herren für „Plus – Size“ – Mode sucht. Die Agenturen durchforsten daraufhin ihre Datenbank, sowie Modelkartei und machen den Firmen Vorschläge. Diese suchen sich dann anhand der Modelkartei das gewünschte Model aus und buchen es.

Da jedes Fashionmodel zunächst bei einer Agentur vorstellig wird, ist es wichtig zu wissen worauf man dabei achten sollte. Denn nicht jede hoch angepriesene Modelagentur verdient auch ihren Ruf. Lassen Sie sich nur auf Agenturen ein, die keine Vorkasse verlangen. Oftmals heißt es in Verträgen, dass man eine bestimmte Summe für Auslagen zahlen soll. In diesen „Knebel – Verträgen“ werden dann gewisse Summen für Bilder, Equipment, Make – Up etc. festgelegt, die im voraus gezahlt werden sollen. Seriöse Modelagenturen erwarten keine Vorauszahlungen und nehmen keine Gelder für das Listen in der Modelkartei, sondern übernehmen zunächst anfallende Kosten. Die Erstellungskosten für eine Setcard und Bearbeitung der Modelkartei werden dann nach erfolgreichen Aufträgen nach und nach mit den Honoraren verrechnet.
Es ist leider nicht immer einfach, die seriöse Agentur unter all den „Abzockern“ zu finden. Eine Unterstützung kann hierbei der Verein „VELMA – Verband lizenzierter Modelagenturen e.V.“ sein. Dort sind alle Modelagenturen verzeichnet, die ihre Arbeit ohne Vorauskasse verrichten. Der Nachteil jedoch ist, dass diese neue Lizenzen seit 10 Jahren nicht mehr vergeben werden. Die aufgeführten Betriebe kann man zu 100 % weiterempfehlen, was aber nicht heißt, dass alle anderen unseriös sind. Diese Einträge bei VELMA – Verband lizenzierter Modelagenturen e.V. waren zu keiner Zeit Pflicht. Demnach können auch andere seriöse Agenturen auf dem Markt sein, die Sie in der Liste aber nicht finden.

Wer richtig viel Glück hat, wird auch einfach auf der Straße entdeckt! Nicht selten gehen Mitarbeiter, sogenannte Modelscouts, auf die Suche nach neuen Gesichtern für ihre Modelkartei. Deshalb kann es auch einfach mal passieren, dass Sie beim Shoppen angesprochen werden. Lassen Sie sich auf jeden Fall eine Karte der Fashionagentur geben und prüfen Sie zunächst in Ruhe, ob der Betrieb bekannt und empfehlenswert ist. Unterschreiben Sie keinesfalls einen Vertrag auf der Straße. Dies könnte ein böses Erwachen geben.

Ebenso Glück kann man in sozialen Netzwerken haben. Bei Instagram oder Facebook sind ebenfalls Fashionmodel – Jäger unterwegs. Die Scouts durchsuchen unter speziellen Kriterien verschiedene Accounts und entdecken hier und da schon mal ein neues Gesicht für ihre Modelkartei. Der Weg zum Fashionmodel ist demnach manchmal auch mit etwas Glück verbunden. Wer sein Glück aber selbst in die Hand nehmen möchte, sollte sich bei einer renommierten Agentur bewerben.

Fazit

Der Nebenjob als Fashionmodel oder Werbemodel muss nicht immer ein Traum bleiben. Wie Sie in diesem Artikel erfahren haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten den ersten Schritt in das Leben eines Model zu machen und in einer seriösen Modelkartei aufgenommen zu sein. Ganz gleich, ob Sie jung oder alt, mollig oder schlank, rot- oder schwarzhaarig sind: Heutzutage wird alles gesucht!

Die Nebentätigkeit erfordert Ausdauer, Konzentration und schauspielerische Fähigkeiten. Also nichts besonders Extravagantes. Das Wichtigste ist immer, dass man Freude an dem hat, was man tut.
Verfügen auch Sie über eine natürliche Ausstrahlung, Motivation und den Drang Geld mit etwas zu verdienen, was Ihnen Spaß macht? Worauf warten Sie noch? In diesem Artikel haben Sie alles erfahren, was Sie für Ihren Start als Model für Fashion, Werbung und Mode, sowie die Aufnahme in eine Modelkartei wissen müssen. Jetzt liegt es an Ihnen!
Suchen Sie sich eine vertrauenswürdige Modelagentur, besprechen Sie Ihre Wünsche mit ihr und lehnen Sie sich einfach nur noch zurück. Der erste Auftrag wird kommen! Bei den einen schneller, bei den anderen etwas langsamer. Geld verdienen mit dem Nebenjob als Fashionmodel ist einfacher als gedacht. Nutzen deshalb auch Sie Ihre Chance.
Dieser Job gehört übrigens zu einem der bestbezahltesten Nebenjobs und erfordert nicht nur harte Arbeit. Der Lohn dafür sind ästhetische Bilder und eine Menge Spaß!

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